Das Konzept von Free-2-Play-Titeln, bei welchen Entwickler ihre Spiele kostenlos für jedermann bereitstellen, wird immer verbreiteter und populärer. Finanziert werden Titel dieser Art durch sogenannte Mikrotransaktionen, bei denen die Spieler frei entscheiden können, ob sie Geld in ein Spiel investieren möchten oder nicht. 2004 veröffentlichte das südkoreanische Entwicklerstudio „Dragonfly“ den Free-2-Play Shooter „Special Force“ auch bekannt unter dem Namen „Soldier Front“. Das Spiel hatte schon nach ein paar Jahren eine lebendige Fangemeinde in Asien, Profi-Tuniere gibt es heute auch noch, während es hier nur eines von vielen Shootern war. Wer Soldier Front gespielt hatte kann sich noch an die Latenz-Probleme und Ruckler im Spiel erinnern, dennoch hat es sehr Spaß gemacht. Diesmal melden sich die Koreaner mit dem neuen Teil. Dieser hört auf den Namen „S.K.I.L.L. – Special Force 2“ und kommt mit einer neuen Grafik-Engine, Sound-Kulisse und verbesserten Karten des Vorgängers her. Ob der zweite Teil die gleichen Fehler macht wie der erste Teil erfahrt ihr in unserem Test.
Special Force 2 besitzt fünf Spielmodis. Das klassische Deathmatch und Team Deathmatch sind vorhanden. Dann haben wir einen Blasting-Mode (Bombenentschärfen alá Counter Strike) und Seizure, indem ein Team versucht, entweder das gegnerische Team zu erledigen oder das Objekt sicher zum Spawnpunkt zu bringen. Als nächstes haben wir einen Partymodus dieser hört auf den Namen Glass, die Hauptaufgabe besteht darin die Glasböden der Gegner zu zuschießen, sodass diese in den Tod fallen. Dieser Modus ist eine nette Abwechslung und man kann Pickups aufnehmen wie zum Beispiel eine Armbrust oder Wurfäxte. Es gibt auch einen Player vs Enemy-Modus geben wo wir in einer Gruppe zusammen Alienhorden niederschießen müssen.
Dieser macht vorallem mit Freunden sehr viel Spaß und hat drei verschiedener Modis: Der Manhunt-Modus ist ganz simpel, einer von den Spielern ist der infizierte und muss die anderen „normalen“ Spielern mit infizieren. Dann gibt es den Defense-Modus, dieser spielt sich wie der Zombie-Modus in Call of Duty: Black Ops. Hier müsst ihr Barrieren aufstellen, reparieren, Waffen kaufen und dementrsprechend ein Objekt beschützen.
Dann gibt es den Survival-Modus, der sich auf das Überleben konzentriert. Hierbei habt ihr keine Barrieren und müsst euch mit geballter Feuerkraft durch die Wellen schlagen.

Ihr könnt euch auf 20 verschiedenen Maps austoben. Wie es sich für einen MMO-First Person Shooter gehört gibt es ein sogenanntes Levelingsystem, dieses ist in Rängen auf geteilt und bringt euch keinen wirklichen Vorteil außer das ihr in andere Channel könnt und die Ingamewährung Namens „SP“ bekommt. Ihr habt die möglichkeit im Shop euch zwischen 34 Waffen zu entscheiden. Von der M4A1, AWP bis zur oben genannten Armbrust ist alles vorhanden. Ihr könnt euch auch eine Spezialeinheit aussuchen. Anzumerken ist das die Waffen sich ziemlich leicht handhaben lassen. Hierbei stehen die Deltas, Spetsnaz, SAS, GIGN, Gafe und zuletzt die UDTs zur Verfügung. Es ist auch möglich Achievements freizuschalten und euch noch extra SPs zuergattern. Ihr könnt auch die Währung Cash kaufen um beispielsweise einen VIP-Pass zu erwerben um euch mit Chrome-Waffen auszustatten oder ihr kauft farbige Namen. Neu in „S.K.I.L.L – Special Force 2“ ist das in Modernen Shootern übliche sprinten. Ihr könnt auch mit der rechten Maustaste eure Waffen im Ironsight auf Gegnerjagd gehen. Das Movement wirkt mit dem Sprinten etwas flotter als im Vorgänger, doch das normale Laufen und Springen wirkt immer noch sehr träge wie im Vorgänger. Doch leider ist der Anti-Cheat-Schutz „Xing“ nicht so gut. Cheater haben die Möglichkeit zu Hacken und das Spiel zur Spaßbremse machen. Camper und „Hacker“-Rufer sind ebenso vorhanden.
Der Sound in dem Spiel ist richtig gut gelungen, neben den Waffensounds, die sich ziemlich bedrohlich anhören, kommen die Explosionen und die Rufe der Teamkameraden richtig gut zur Geltung. Die Schritte kommen sauber und laut rüber, denn das Spiel soll im E-Sport gespielt werden. Auch die deutsche Synchronisierung ist gut gelungen.

Die Grafik-Engine wurde bei weitem verbessert. Denn der erste Teil von Special Force hatte eine schlechtere Grafikengine die nur von FPS-Einbrüchen und Bugs wimmelte. Nun arbeitet die sehr beliebte Unreal 3 Engine von Epic, die in Sachen Perfomance sehr gut abgestimmt ist. Mit über 100 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 1920×1080 und der Einstellung „Hoch“, spielt es sich extrem flüssig.
| S.K.I.L.L. – Special Force 2 | |||||||||||||||||||||||
| Publisher: | Gameforge AG | Releasetermin: | 12.09.2013 | Preis: | Kostenlos | Plattform: | PC | ||||||||||||||||
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