Mehrere Male hat man schon betont, wie gut es dem Schamanen mit der TGT Erweiterung gehen wird und auch mit seinen letzten beiden Karten kriegt er mächtige Werkzeuge zur Hand, um das Spiel zu dominieren. Beim Schurken hingegen macht man eher einen Schritt zurück und besinnt sich auf seine ARRRnfänge, in Form von Piraten.
Allzu viel bekommt der Schurke nicht mit der kommenden Erweiterung. Neben seiner neuen Waffe, die beinahe einstimmig zur schlechtesten neuen Karte gekürt wurde, und Anub’arak der in den wenigsten Decks einen Platz finden wird, sind die meisten Optionen eher mau. Auch die letzten vier Karten bringen nur das Thema Piraten-Schurke wieder ins Gespräch, wenn auch nicht unbedingt umsetzbar.

Wer beim Kartentext zu Beneath the Grounds erst einmal verwundert ist, braucht sich nicht zu schämen. Erst dank diesem Twitter Post ließ sich ein wenig Licht ins Dunkle bringen, um den erwähnten Ambush zu verstehen. Effektiv beschwört Beneath the Grounds beim Ziehen einen 4/4 Neruber ohne jegliche Kosten. Wenn sie gespielt wird werden drei Ambush Karten ins gegnerische Deck gemischt, welche beim Spielen einen weiteren 4/4 Neruber für den ursprünglichen Schurken beschwören und den Gegner eine Karte ziehen lassen. In den meisten Fällen legt dieser Zauber dem Gegner also satte vier tote Karten ins Deck. Vielleicht für Mill Rogues relevant, in jedem Fall einen Versuch wert.
Der Shady Dealer ist einfach nur eine rundherum gute Karte. 4/3 für 3 Mana sind bereits recht bedrohlich für die Kosten und in einem Piraten Deck setzen 5/4 im 3. Zug fast jede Klasse unter Druck. In der Arena ist er vermutlich allein aufgrund seiner Werte eine gute Wahl, auf der Rangliste hängt er von einem ganzen Piraten Deck ab.
Der Undercity Valiant präsentiert sich als der kleine Bruder des SI:7 Agenten, einer der elemtarsten Karten in jedem Schurken Deck. Das Problem ist bloß, dass 1 Schaden für die aller wenigsten der aktiv gespielten Karten reicht, aber in aggressiveren Schurken Decks sicher eine Überlegung wert.
Vermutlich eine der besten Schurkenkarten ist der Buccaneer. Mit Werten von 2/1 unterscheidet er sich nit groß von gängigen 1 Mana Karten, springt aber genau da ein, wo es dem Schurken oft an Karten mangelt. In vielen Fällen hat der Schurke nämlich garkeine Diener für 1 Mana in seinem Deck, oder zumindest keine, die er im ersten Zug spielen will. Der Buccaneer hingegen unterstütz den klassischen „Dagger Turn 2“ und gibt dem Ganzen einen tollen Buff. Nicht nur in Verbindung mit Piraten sondern generell könnte er sich für viele Decks bezahlt machen.

Elemental Destruction ist wieder eine der Karten die versuchen soll, den im Schwarzfels dazu gekommenen Lavashock relevanter zu machen. Ob das gelingen wird steht noch in den Sternen, aber die Meinungen könnten nicht weiter auseinander gehen. Elemental Destruction ist weniger ein Flammenstoß 2.0, sondern viel mehr eine Comeback-Karte. Er kann nämlich in einem der späteren Züge die meisten Midgame Boards in Stücke reißen und kostet wenig genug, um selbst noch eine Präsenz auf dem Spielbrett aufzubauen. Zwar sieht der Zug danach oft mau aus, aber hier kommt der Lavaschock ins Spiel, der die Überladung ein wenig entkräften soll.
Das das beste bekanntlich zum Schluss kommt, wurde die legendäre Schamanenkarte zuletzt enthüllt. The Mistcaller nennt sich der Gute und präsentiert sich mit einem Kampfschrei, der für den Rest des Spiels allen Dienern des Schamanen +1/+1 gibt, was sich nicht verhindern lässt. Mit seinen 6 Mana ist er allerdings recht teuer und wenn man sich den Rest des Schamanen Sets ansieht wird die Manakurve eher gering gehalten. Er gehört definitiv zu den besseren Karten der Erweiterung aber wie gut er wirklich ist, wird man erst nach einigen Wochen wirklich gut einschätzen können.




























































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