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The International 2026

Dota 2

The International 2026: Valve lädt sieben Teams direkt ein – harte Qualifier warten auf Spirit, NAVI und Parivision

Valve hat die direkten Einladungen für The International 2026 veröffentlicht. Damit steht fest, welche Teams ohne Umweg über die Qualifier beim größten Event des Dota 2-Kalenders antreten dürfen – und welche Top-Organisationen um ihre Teilnahme kämpfen müssen.

Das prestigeträchtige Turnier findet vom 13. bis 23. August 2026 in Shanghai statt. Insgesamt werden 16 Teams um die berühmte Aegis of Champions spielen.

Diese Teams sind direkt für The International 2026 qualifiziert

Valve vergibt in diesem Jahr lediglich sieben direkte Einladungen. Folgende Teams sind bereits sicher bei TI 2026 dabei:

  • Aurora Gaming
  • BoomBoys
  • Team Falcons
  • Team Liquid
  • Tundra Esports
  • Xtreme Gaming
  • Team Yandex

Besonders auffällig ist dabei der Name BoomBoys. Dahinter steckt das bekannte BetBoom-Lineup, das aufgrund von Regularien rund um Wettanbieter unter neutralem Namen antreten muss.

Parivision und Team Spirit überraschend nicht eingeladen

Für viele Fans sorgte vor allem das Fehlen von Parivision für Verwunderung. Das Team gewann erst vor wenigen Tagen die DreamLeague Season 29 und gehörte in den vergangenen Monaten konstant zu den stärksten Teams der Szene.

Auch Team Spirit erhielt keine Einladung – trotz mehrerer starker Platzierungen bei internationalen Events, darunter Finalteilnahmen bei PGL Wallachia Season 6 und DreamLeague Season 27.

Valve scheint bei den Einladungen besonders großen Wert auf LAN-Erfolge gelegt zu haben. Genau dort fehlte Parivision trotz starker Online-Ergebnisse bislang der ganz große Titel.

Für Spirit kommt erschwerend hinzu, dass das Team zuletzt Veränderungen am Roster vorgenommen hat. Kurz vor DreamLeague wurde Nikita „panto“ Balaganin ersetzt. Neu im Team ist Nachwuchsspieler Alexey „not me“ Kosmynin.

Europa-Qualifier wird zum absoluten Härtetest

Besonders brutal dürfte der europäische Closed Qualifier werden. Vier Plätze stehen zur Verfügung, doch die Konkurrenz ist enorm.

Folgende Teams starten im europäischen Closed Qualifier vom 21. bis 28. Juni:

  • TEAM VISION
  • Team Spirit
  • MOUZ
  • Natus Vincere
  • Nigma Galaxy
  • Virtus.pro
  • enjoy
  • Power Rangers
  • plus acht Teams aus den Open Qualifiers

Vor allem die Kombination aus Spirit und TEAM VISION – dem neuen Namen des Parivision-Lineups – macht den europäischen Qualifier zu einem der stärksten TI-Qualifiers der letzten Jahre.

Damit droht mehreren bekannten Organisationen bereits vor dem Main Event das Aus.

China hofft auf Rückkehr von Vici Gaming

Auch der chinesische Qualifier steht besonders im Fokus. Dort kämpft Vici Gaming um die erste TI-Teilnahme seit 2021.

China erhält zwei Startplätze und folgende Teams sind bereits für den Closed Qualifier gesetzt:

  • Vici Gaming
  • Roar Gaming
  • Yakutou Brothers
  • Team Resilience
  • plus vier Teams aus den Open Qualifiers

Für viele chinesische Fans hat das diesjährige TI ohnehin eine besondere Bedeutung. Es wird das erste The International in China seit 2019.

Südostasien und Nordamerika mit wenig Fehlertoleranz

Während Europa vier Plätze erhält, bekommen andere Regionen deutlich weniger Chancen.

In Südostasien gibt es nur einen einzigen TI-Slot. Dort treffen unter anderem folgende Teams aufeinander:

  • REKONIX
  • OG
  • Execration
  • Team Nemesis
  • GLYPH

Gerade OG dürfte unter enormem Druck stehen. Für die traditionsreiche Organisation wäre ein weiteres verpasstes TI ein schwerer Rückschlag.

Noch härter ist die Situation in Nordamerika. Dort wird lediglich ein einziger Platz vergeben. Bislang ist nur GamerLegion direkt für den Closed Qualifier gesetzt.

TI 2026 könnte eines der härtesten Qualifier-Jahre überhaupt werden

Durch die geringe Zahl direkter Einladungen und die starke Leistungsdichte vieler Teams entwickelt sich The International 2026 schon jetzt zu einem der spannendsten TI-Jahre seit langer Zeit.

Vor allem Europa verspricht absolute Topspiele bereits Wochen vor dem eigentlichen Event in Shanghai. Gleichzeitig zeigt Valves Einladungspolitik erneut, dass starke Online-Ergebnisse alleine nicht ausreichen, um einen direkten TI-Platz zu erhalten.

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