In den letzten Monaten entstanden viele Diskussionen über die grafischen Unterschiede zwischen den Versionen eines Spiels für Xbox One und Playstation 4. Erst letztens wurde beispielsweise bekanntgegeben, dass der neue Thief-Titel nur auf der Playstation 4 in FullHD laufen wird und die XboxOne nur 900p schaffen wird. Davor erregte die Definitive Edition von Tomb Raider Aufsehen damit, dass sie auf der Playstation 4 mit 60 FPS, auf der Xbox One hingegen nur mit 30 FPS läuft. Nun hat igameresponsibly ein Interview mit dem polnischen Entwickler von The
Witcher 3, CD Projekt RED, über die Relevanz von Gameplay und Grafik geführt.
Auf die Frage, ob beispielsweise die Auflösung oder die Framerate wirklich das Gesamterlebnis beeinflussen, antwortete CD Projekt Red:
Auf der einen Seite verstehen wir, dass die Spieler über die Auflösungen und die Framerates Bescheid wissen möchten. Meiner Meinung nach jedoch geht es in guten Spielen allein ums Gameplay, über den Teil, der einem in Erinnerung bleibt, wenn man die Konsole oder den PC ausschaltet; der Grund, warum wir ein Spiel wiederaufnehmen und was uns an ihm Spaß macht.
Es sei außerdem etwas anderes, wenn ein Spiel „schlecht aussieht oder sich schlecht spielen lässt“, aber der Einschätzung von CD Projekt Red gehe es meist mehr darum, dass eine Person sich besser oder schlechter fühle, weil ihre Hardware besser oder schlechter als die einer anderen Person ist, und nicht darum, wie es das Gameplay beeinflusst. Man darf gespannt sein, wie die Entwickler diese Einstellung gegenüber der Kontroverse zwischen Gameplay und Grafik, die ihrer Ansicht nach keine sein sollte, in The Witcher 3 lösen werden.




























































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