Dem Entwickler und Publisher Ubisoft dürfte es finanziell sehr gut gehen: In den letzten Jahren veröffentlichte er überaus erfolgreiche Spieleserien wie die Far Cry-, Assassins‘ Creed- und Splinter Cell-Marken. Allein Assassins‘ Creed III wurde 12 Millionen mal verkauft, vom vierten Teil konnte man bereits 10 Millionen Kopien absetzen. Ubisoft hat zudem weitere vielversprechende Titel in Arbeit, so z.B. die kommenden Blockbuster Watch Dogs und The Division. Trotzdem prophezeien Analysten nun eine Übernahme von Ubisoft durch einen anderen Publisher, weil das Studio in einer Zeit der steigenden Verkaufszahlen von digitalen Kopien bei ebendiesen hinterherhinkt.
In den letzten vier Jahren hat sich das Verhältnis vom digitalen zum herkömmlichen Handel sehr in Richtung der digitalen Spielverkäufe verschoben. Mittlerweile ist es regelmäßig so, dass digital mehr Spiele verkauft werden als im Handel. Einige Publisher profitieren besonders davon: So sind bereits 50% der verkauften Spiele von Publisher EA digital erstanden worden, bei Activision sind es 34%. Ubisoft hingegen steht bei gerade einmal 13%. Weil Ubisoft in diesem Bereich noch nicht so erfolgreich ist wie andere, könnte man diesen stark verbessern. Dieses Potential könnten andere Publisher nutzen und aus diesem Grund sei eine Übernahme von Ubisoft attraktiv für sie, so die Analysten von SuperData Research. In Kombination mit den kommenden Spielen, die vermutlich sehr erfolgreich werden, steht für die Experten praktisch fest, dass Ubisoft noch dieses Jahr von einem anderen Publisher aufgekauft wird. Das Budget dafür hätten beispielsweise EA und Activision.

SuperData Research




























































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