Wahrlich schwer wiegen die Worte eines Entwicklers des kommenden Spiels Tom Clancy’s The Division. Das Studio Ubisoft hat nach seinen Angaben bereits mehrfach die Grafik des Open-World-Titels heruntergeschraubt. Seine Anschuldigung: Dies sei aus PR-Gründen geschehen. Ubisoft wolle nicht, dass der Titel auf dem PC viel besser aussehe als auf den Konsolen.
Far Cry 3 wurde schöner präsentiert, als es am Ende war, bei Watch Dogs wurde es nun überdeutlich: Ubisofts Titel sahen zuletzt einfach nicht so aus wie vorher angekündigt. Waren die Trailer noch voller ansehnlicher Effekte, so sorgt die Verkaufsversion meist für Enttäuschung: In Watch Dogs war vor allem die Beleuchtung sichtlich abgewertet. Wie ein lieber anonym bleibender Mitarbeiter von Ubisoft nun dem Magazin WhatIfGaming verriet, geschehe diese Abwertung überhaupt nicht aus „Stabilitäts“-Gründen, wie es offiziell heißt. Vielmehr wolle man die „Erfahrung auf den Konsolen nicht so unterschiedlich gestalten, um die Leute nicht denken zu lassen, dass die Next Generation nicht so leistungsstark ist wie der PC“. Der Entwickler sagt, dass dies nun auch bei dem 2015 erscheinenden Spiel The Division der Fall gewesen sei.
So habe man bereits viele „Screen Space Reflections“ aus dem Spiel genommen. „Für mich sieht es immer noch gut aus, aber nicht so gut aus wie bei der erstmaligen Enthüllung“. Es seien eben nicht Gründe der Stabilität, sondern eine reine PR-Maßnahme.
Weil die Kontaktperson bei Ubisoft diese Strategie satt habe, hat er sich nun an die Öffentlichkeit gewandt. Eine ganz und gar unsittliche Praxis, sollten die Anschuldigungen stimmen. Dies würde bedeuten, dass die Entwickler zwar wissen, dass der PC mit Abstand die stärkste Plattform ist, aber aus Geld-Gründen versuchen, dies zu vertuschen und so auch die Entwicklung von Videospielen aufhalten. Man kann wohl nur träumen, wie die Spiele nun aussähen, gäbe es keine „NextGen“-Konsolen…





























































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