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#Update: Bericht: NFL-Teams sichern sich ersten zwei Slots der Overwatch League – Schrecken Investoren zurück?

imageNach einem Bericht von Richard Lewis vom Montag sollen die ersten zwei Slots für die Overwatch League von Publisher Activision Blizzard vergeben worden sein. Robert Kraft und Stephen Ross, Besitzer der Footballteams New England Patriots und Miami Doplhins sollen für mehrere Millionen das Startrecht erkauft haben. Unklar ist, ob die OW-Teams dann unter der Marke der NFL-Mannschaften oder einer neuen an den Start gehen. Der Anpfiff zur Liga ist für das dritte Quartal 2017 angepeilt.

#Update: Nach Recherchen von ESPN habe Activision Blizzard große Probleme, Investoren für die Liga zu finden. Auch hier soll die Summe von $20 Millionen im Raum stehen, die viele Geldgeber vor einem OWL-Startplatz abschreckt. Als Vergleich: Ein Sport für die LoL-Liga LCS sei im Dezember letzten Jahres für $1,8 Millionen vergeben worden. Außerdem seien laut den Quellen von ESPN Details wie eine 25-prozentige Beteiligung am Verkaufsvorgang für den Ligenbetreiber, wenn ein Investor seinen Slot verkaufen will, im Vertrag verankert.

Alte Meldung:
Hervorzuheben ist, dass Blizzard bei dem Versuch, Partner für die Franchise-Liga (d.h., Teams müssen sich nicht qualifizieren, sondern Lizenzen zur Teilnahme kaufen) bewusst klassische Esportorganisationen ignoriert haben und direkt auf Vertreter des klassischen Sports zugegangen sein soll. Unter anderem sei mit den Aussagen geködert worden, dass es 75.000 Profispieler unter der 30 Millionen OW-Gamern geben soll.

Die Preise für die Slots der OWL (Overwatch League) seien dabei für bis zu 15 Millionen zu erwerben. Nach den Recherchen von Dot Esports soll Patriots-Besitzer Kraft sogar $20 Millionen bezahlt haben. Laut einem Bericht zur OWL von der Investmentfirma Stanley Morgan habe die Liga ein Potenzial, um im Jahr bis zu $720 Millionen einzunehmen.  

Kommentar zum Franchisesystem der OWL: Der eSport soll sich also niederlassen…

Bei den großen Esportorganisationen stießen diese Zahlen auf Unverständnis. Während seiner Recherche soll ein CEO einer bekannten Organisation zu Lewis gesagt haben, dass der Morgan-Bericht zum Lachen sei und man nicht verstehe, wie man auf solch hohe Zahlen komme. Dabei werde auch ein erfolgreiches System wie die LoL-Liga LCS in den Schatten gestellt.

Die Meldung rund um die ersten OWL-Slots kam während des Rückzugs vieler Esportsorganisationen und deren OW-Abteilung. Neben compLexity hat bespielsweise auch Splyce seine OW-Spieler freigestellt.

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