Viele Fans hatten es gehofft, doch nur die Wenigsten hielten es für möglich. Nach dem spektakulären Trailer zum StarCraft 2: HotS-Release, in dem auch Caster-Legende Sean ‚Day[9]‘ Plott zu sehen ist, wagt sich Blizzard nun an die Realverfilmung der StarCraft-Geschichte. Die Kalifornier arbeiten damit bereits an ihrem zweiten Mammutprojekt, nachdem man erst im Januar mit Duncan Jones einen Regisseur für den World of Warcraft-Film gefunden hatte. Die Verantwortung für die StarCraft-Verfilmung wandert dabei jedoch überraschenderweise in deutsche Hände. So soll Erfolgsregisseur Uwe Boll, der unter anderem durch den Actionkracher Far Cry und den Gruselschocker Alone in the Dark Erfahrung in Spieleverfilmungen sammeln konnte, die Geschichte um Jim Raynor und Kerrigan in die Kinos bringen. Erste Details lassen vermuten, dass die Handlung direkt an das Ende der zweiten StarCraft-Erweiterung, Legacy of the Void, anknüpfen soll und die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten thematisieren wird.
Laut Blizzard-Präsident Mike Morhaime müssen sich Fans jedoch keine Sorgen machen, dass die Actionszenen beim StarCraft-Film zu kurz kommen und verspricht „eine Mischung aus ‚Vier Hochzeiten und ein Todesfall‘ und ‚Der Soldat James Ryan'“. Für die Umsetzung des ambitionierten Machwerks konnte Regisseur Uwe Boll bereits erstes Personal akquirieren. Die Hauptrolle vergibt Boll an Til Schweiger, bekannt u.a. aus Kokowääh und Far Cry, der die Rolle des Jim Raynor verkörpern wird. An die Seite des 49-Jährigen gesellt sich mit Ralf Möller ein echter Hollywoodstar, für den Regisseur Uwe Boll einen nicht unbeachtlichen Teil des Budgets locker machen musste. Der deutsche Modellathlet, der bereits in Ridley Scotts „Gladiator“ für die gefühlvolle Darstellung seiner Figur „Hagen“ viel Lob einheimste, wird in der StarCraft-Realverfilmung den kernigen Space Marine Tychus Findlay spielen und darf laut Boll in den Actionpassagen des Films „gehörig auf die Kacke hauen“.
Für StarCraft- und Science-Fiction-Fans scheint also ein Traum in Erfüllung zu gehen. Einziger Wermutstropfen ist derzeit noch der Veröffentlichungstermin des Streifens, der bis jetzt noch nicht bekanntgegeben wurde.





























































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