VALORANT bekommt bald ein massives Upgrade auf die Unreal Engine 5, aber Spieler müssen sich keine Sorgen um ihre Hardware machen. Statt bombastischer Grafik-Updates setzt Riot Games bei der Umstellung ausschließlich auf technische Verbesserungen – das Spiel wird danach genauso aussehen wie vorher.
Patch 11.02 bringt Unreal Engine 5 – ohne Grafik-Boost
Der Wechsel auf die neue Engine kommt mit dem Patch 11.02, der für den 29. Juli 2025 geplant ist. Laut Riot Nu, dem technischen Leiter bei VALORANT, wird das Update keinerlei visuelle Veränderungen bringen. Das bestätigte er auf X (ehemals Twitter).
„Ihr werdet wahrscheinlich keinen Unterschied merken, aber die meisten Geräte – auch schwächere PCs – bekommen ein kleines FPS-Plus mit dem UE5-Patch. Das Spiel bleibt genau gleich.“, so Nu.
Performance-Fokus statt Grafik-Feuerwerk
Die Entwickler haben bei der Umstellung auf Unreal Engine 5 bewusst auf neue Grafikeffekte oder optische Aufwertungen verzichtet. Stattdessen ging es um Optimierung und Performance-Tuning. Besonders für Spieler mit Low-End-Systemen gibt es gute Nachrichten: Trotz moderner Engine könnte der Wechsel ein paar zusätzliche Frames pro Sekunde bringen. Wer allerdings schon mit einem High-End-PC spielt, wird vermutlich keinen Unterschied bemerken.
VALORANT galt schon vorher als extrem gut optimiert – mit dem UE5-Update will Riot diesen Vorsprung noch weiter ausbauen.
Update reduziert Speicherplatz – aber nicht sofort
Neben der Performance bringt die neue Version auch eine Reduzierung des Speicherplatzes, den VALORANT auf der Festplatte belegt. Allerdings wird das erst nach dem Update sichtbar. Für die Installation selbst müssen Spieler mindestens 30 GB freien Speicherplatz bereithalten. Das liegt an zusätzlichen Content-Updates und Dekomprimierungs-Prozessen während des Patches.
Warum Unreal Engine 5 ohne neue Grafik?
Dass Riot die Unreal Engine 5 vor allem für Performance nutzt, wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich – schließlich steht die Engine für spektakuläre Optik und Next-Gen-Grafik. Doch für einen kompetitiven Shooter wie VALORANT zählen FPS, Input-Lag und Systemkompatibilität deutlich mehr als visuelle Effekte.
Laut Riot bringt die Umstellung keinerlei Nachteile für die Community. Der Kern des Spiels bleibt unverändert – nur eben mit einem moderneren technischen Fundament.




























































