Gut zwei Wochen ist es her, seit die neue Hearthstone Erweiterung veröffentlicht wurde. Wie bei anderen Erscheinungen auch haben wir verschiedene Phasen durch gemacht: Decks, die auf dem Papier unheimlich gut aussahen, gefolgt von klassischen Decks, die man mehr gewöhnt ist bis hin zu den Decks, die sich tatsächlich in Zukunft durchsetzen werden.
Vier von den Decks, die maßgeblich vom Großen Turnier geformt wurden, wollen wir einmal genauer unter die Lupe nehmen.
Einige der besten Karten aus der letzten Erweiterung wurden dem Schamanen in die Tasche gesteckt, weshalb in den ersten paar Tagen direkt nach dem Erscheinen alle möglichen Varianten ausprobiert wurden. Und obwohl das Deck voll von wertvollen Dienern wie dem Totem Golem und dem Totemiker des Tuskarr ist, hat es sich nicht durchsetzen können. Viele der genutzten Karten kommen gegen aggresive Decks einfach zu kurz und gerade der Totem Golem ist oft ein Problem für die Manakurve. Die größte Enttäuschung für den Schamanen ist eigentlich der Nebelrufer, den man zuvor für eine der besten Karten des ganzen Sets hielt. Wirklich oben mitspielen wird der Schamane wohl doch erst, wenn das Meta langsamer wird.
Eine neue Variante des Druiden, die ein wenig schneller ins Rollen kommt als der klassische Combo Druide und die Mana Kurve niedriger hält, ohne jedoch auf ihren klassischen Finisher zu verzichten. Das Deck hat sehr viele Mittel um Aggro Decks im Zaum zu halten und selbst die 2 und 3 Mana Kreaturen mit einer Hand voll Buffs bis zu den späten Zügen mitzunehmen. Das Deck hat lediglich gegen Control Decks seine Probleme, da wie beim Druiden üblich größere Boardclears fehlen.
Schneller als ein Control Priest und mit beinahe genau so vielen Antworten auf gegnerische Diener? Die Drachen Synergie dieses Decks macht das möglich. Satte drei neue Diener mit Spott verwendet das Deck um bis zu den späten Zügen die Kontrolle zu behalten. Was den Drachen Priester so gut macht ist die Tatsache, dass er früher als andere Priester Varianten anfangen kann, den Gegner unter Druck zu setzen. Die meisten seiner Boardclears haben kaum Nachteile für die gespielten Drachen, die generell mehr Leben mitbringen, was die Lichtbombe sehr attraktiv macht. Gekoppelt mit der Heldenfähigkeit haben die Drachen genug Optionen, um vorteilhafte Trades heraus zu holen, bis gegnerischen Decks einfach die Puste ausgeht.
Dass der Mysteriöse Ritter ein paar Paladin Spieler inspiriert, ganze Decks um ihn herum zu bauen, hatten vor dem Erscheinen schon einige vermutet. Dass der Geheimnis Paladin aber damit zu einem der aktuell besten Decks wird, kam eher unerwartet. Momentan fühlt es sich in Ranglisten Spielen an, als wäre jeder zweite Spieler ein Paladin, der nichts lieber tut, als einen mit Fragezeichen zu bombardieren. Da das Deck mit sehr vielen 1 Mana Karten arbeitet, lässt sich die Hand mit Hilfe von Göttliche Gunst sehr schnell wieder auffüllen, weshalb der Paladin Spieler meisten einen großen Kartenvorteil hat und was ihm noch dazu mehrere Optionen gibt, das Ruder an sich zu reißen. In den meisten Fällen gewinnt der Paladin im 6. Zug mit einem Mysteriösen Ritter, der auch liebevoll „Dr. 6“ genannt wird, er kann aber auch mit Hilfe der Geheimnisbewahrerin sehr schnell einen sehr großen Diener heran züchten. Aktuell gibt es nichts, was den Geheimnis Paladin verlässlich in die Knie zwingt, da es in den meisten Fällen mehrere Züge braucht, um um die ganzen Geheimnisse herum zu spielen, was dem Paladin genug Zeit gibt, das Spiel zu beenden.




























































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