Mit Die Sims 4 ging Maxis unter der Flagge von EA mit der womöglich beliebtesten Lebenssimulation in die vierte Runde. Da bereits Teil drei die Messlatte gesetzt hatte, waren die Ansprüche bzw. Erwartungen an die Fortsetzung ziemlich hoch. Das Ergebnis lieferte im Endeffekt weniger Content, war aber dennoch ein gelungenes Spiel

Die Sims 3 war mit seinen elf Expansionen und neun Accessoires-Packs bereits ein umfangreiches Spiel. Mit der Fortsetzung wollte Maxis vor allem das Spielprinzip vereinfachen, sei es die Simerstellung oder der Häuserbau. Auch sollten die Sims nun Emotionen erhalten, um sie lebendiger wirken zu lassen. Auch Multitasking stand auf der Liste, damit Sims nun agiler handeln können und, wie der Name schon sagt, mehrere Aufgaben simultan ausführen können. Kurz und knapp: Es wurde vieles gelobt, aber es gibt trotzdem immer zwei Seiten einer Medaille.
Das Gesamtprodukt konnte seine Versprechen größtenteils einhalten und läuft perfekt. Wenn man sich jedoch den Umfang ansieht, kann dieser Teil der Serie mit dem Vorgänger einfach nicht mithalten. Entfernte Objekte wie z.B. der Pool oder gar die Reduzierung des Babies/Kleinkinder zu einem Objekt sorgten bei einigen Spielern für Stirnrunzeln. Nach der Internetseite ts4news.com sollen im Vergleich gar 89 Features im fertigen Spiel fehlen. Auch die oben erwähnten hochgelobten neuen Mechaniken können das offensichtliche Fehlen dieser Inhalte nicht ganz kompensieren. Was jedoch auch in unseren Test sehr positiv auffiel war die gute Performance im Vergleich zum dritten Teil, wobei ständige Ladebildschirme das Spielgefühl an einigen Stellen trübte.

Natürlich sind auch einige Features, wie z.B. das individuelle Gestalten von Farbgebungen leider nicht mehr möglich und sorgen für eine kreative Einschränkung, da man nur noch aus vorgegebenen Mustern auswählen kann. Auch wie bereits angesprochene starke Dezimierung des Babies/Kleinkindes-Gameplay schränken die Spielerfahrung ein, besonders Spieler, die gerne den langsamen Lebensprozess der Sims zu schätzen wussten, kommen hier leider nicht auf ihre Kosten. Spieler des dritten Teils dürften hier mehr erwarten, was den Spielumfang anbelangt, Neueinsteiger jedoch sollten sich daran jedoch nicht stören.
Fakt ist: Die Sims 4 macht vieles richtig aber auch einiges falsch. Das Gameplay wurde revolutioniert, leider sind weniger Features einer der sauren Äpfel, in die man zwangsweise beißen muss. Obwohl der Spielspaß größtenteils gewahrt bleibt, präsentieren sich die Vorgänger in einem besseren Licht.





























































You must be logged in to post a comment Login