Der Aufbau eines Vision-Vorteils über die Gegner sollte eigentlich Sache des gesamten Teams sein. Doch leider sieht die Realität bisher ganz anders aus: In der Laning-Phase kaufen zwar fast alle Spieler Wards für ihre jeweilige Lane, doch anschließend bleibt diese Aufgabe zu 100% dem Support überlassen. Dies hat negative Auswirkungen auf das Spielgefühl der Supporter, da sie ihr geringes Goldeinkommen vollständig in Mapvision zu investieren haben. Der Mangel an defensiven Items und die daraus resultierende Schwäche des Supporters in Kämpfen wird von vielen Teams aber nicht beachtet, und wenn man dann beim Versuch, Baron Nashor zu warden, von den Gegnern angegriffen wird, fliegen die Flames. In Season 4 soll damit Schluss sein. Xypherous gibt einen kleinen Einblick in die bevorstehenden Änderungen.
Die Änderung, die am meisten ins Auge springen wird, ist der neue Trinket-Slot im Inventar. In diesem siebten Slot kann nur eins von drei kostenlosen Vision-Items – Späher, Totem und Linse – liegen, welche keine Stats geben, sondern lediglich aktive Effekte haben. Der Späher enthüllt in einem kleinen Bereich gegnerische Wards und kann genutzt werden, um kurzzeitig sicherzustellen, dass die Gegner keine Vision über einen bestimmten Bereich haben. Das Totem ist das direkte Gegenteil davon: Es platziert ein kurzlebiges Ward, so wie die aktive Fähigkeit von Wriggles Lantern es momentan tut. Die Linse wird den Beschwörerzauber Hellsehen ersetzen, welcher in Season 4 entfernt wird. Sie gewährt in einem bestimmten Bereich in der Nähe des eigenen Champions Sicht, ohne unsichtbare Einheiten aufzudecken. Trinkets können jederzeit am Shop ausgetauscht werden und erhalten auf Level 9 ein automatisches Upgrade, was entweder ihren Effekt verbessert oder den Cooldown verringert.

Doch auch im Bereich der normalen Wards wird es einige Änderungen geben. Während grüne Wards in ihrer Funktionalität unverändert bleiben, gibt es bei pinken Wards eine interessante Anpassung: Obwohl sie weiterhin unsichtbare Einheiten und Champions in ihrer Umgebung aufdecken, sind sie nun selbst sichtbar. Dies verhindert, dass das in Führung liegende Team mit vergleichsweise niedrigem Aufwand in einem Gebiet sowohl den Gegnern Vision verweigert als auch für sich selbst Vision generiert. Als kleine Kompensation erhalten die pinken Wards nun fünf statt drei Lebenspunkten und kosten weniger. Während das allein schon dafür sorgen sollte, dass Teams sich mehr Gedanken darüber machen, wie sie die gesetzten Wards verteidigen, gibt es noch eine weitere Änderung an Wards, die Teamarbeit unabdinglich macht: Die Anzahl der Wards, die von einem Spieler auf der Map gleichzeitig existieren können, wird limitiert auf drei grüne und ein pinkes. Wenn ein Team also Vision über große Teile der Map erhalten und/oder den Gegnern die Sicht über diese Bereiche verweigern will, müssen alle anpacken und Wards kaufen.





























































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