Kein Windows 9? Microsoft macht gleich den nächsten Schritt und stellt Windows 10 in der Tech-Preview vor – Eine Mischung von Windows 7 und Windows 8 Elementen, die als äußert umfangreich bezeichnet wird. Die Rückkehr zum „alten“ Desktop-Menü mit der Integration von Apps dürfte wohl eine der auffallendsten Neuerungen sein. Mit dem neuen Betriebssystem soll die Übersichtlichkeit nochmal neu aufgerollt werden – Bis zu vier Apps können gleichzeitig Platz auf dem Bildschirm einnehmen. Ebenso ist es möglich, mehrere Desktop-Fenster zu erstellen und so verschiedene Themenbereiche abzutrennen.
Eine kleine Änderung hat die Such-Funktion bekommen. Nach Eingabe eines Suchbegriffes erhält man neben den passenden Ergebnissen auf dem Computer nun auch Vorschläge aus dem Internet.
Die vormals für Tablet-Nutzer optimierten Apps auf Vollbild sind nun ebenfalls für PCs ohne Touchscreen und große Bildschirme nutzbar. Außerdem besitzen Applikationen aus dem Windows-Store nun dieselbe Form wie ein Desktop-Programm – sie sind individuell beweglich und in der Größe veränderbar.
Mit der „Task-View“-Option erhält man einen schnellen Überblick über alle momentan geöffneten Apps und kann so schnell zwischen ihnen hin- und herwechseln. Dies hat Ähnlichkeit mit der Alt+Tab Funktion über die Tastatur. „Task View“ ist in der jetzigen Version über die Desktop-Leiste erreichbar.
Der „Snap Assist“ erlaubt es, bis zu vier gleichzeitig geöffnete Fenster auf dem Schirm zu haben. Entsprechend der bereits geöffneten Apps schlägt Windows 10 auf der noch freien Fläche weitere hinzuschaltbare Fenster vor. Außerdem kann man sich selbst weitere Desktops erstellen, um themenbezogene Fenster beisammenzuhalten und nicht den Überblick zu verlieren.
Wer jetzt schon interessiert ist, kann sich die Tech-Preview auf preview.windows.com herunterladen – natürlich ist diese Version noch keineswegs fertiggestellt und erfordert daher auch entsprechende Softwarekentnisse. Gleichzeitig kann man sich als Windows-Insider anmelden. Als solcher erhält man frühere Update-Versionen des Systems und kann auch über die „Feedback“-App Rückmeldungen sowie Meinungen übermitteln.

































































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