Die Organisation Witchcraft hat das ehemalige Los Ratones-Roster verpflichtet und bringt das beliebte Team damit rechtzeitig vor den kommenden EMEA Masters zurück auf die kompetitive Bühne.
Der Kern der Mannschaft bleibt weitgehend unverändert – lediglich auf der Toplane gibt es eine wichtige Änderung: Gabriël „Bwipo“ Rau stößt zum Team und ersetzt Simon „TheBaus“ Hofverberg für das Turnier.
TheBaus kehrt zum Streaming zurück
TheBaus hatte bereits während seiner Zeit bei Los Ratones angekündigt, dass er sich langfristig wieder stärker auf Streaming und Content konzentrieren möchte.
Damit endet sein kurzer Ausflug in den kompetitiven Bereich, während der Rest des Teams weiterhin gemeinsam antritt.
Los Ratones sorgten für Aufmerksamkeit in Europa
Das ursprüngliche Los-Ratones-Projekt war eines der interessantesten Experimente im europäischen League-of-Legends-Esport:
- Mischung aus Content-Creators und erfahrenen Spielern
- starke Community-Unterstützung
- überraschend solide sportliche Ergebnisse
Beim LEC Versus 2026 verpasste das Team die Playoffs nur knapp hinter Fnatic, konnte jedoch enorme Zuschauerzahlen generieren. Riot hatte das Team gemeinsam mit Karmine Corp Blue (KCB) eingeladen, um um einen Platz beim Event First Stand 2026 zu spielen.
Neben Witchcraft wird auch Karmine Corp Blue durch eine direkte Einladung beim EMEA Masters Winter Split teilnehmen.
Bwipo bringt Erfahrung auf höchstem Niveau
Mit Bwipo erhält das Lineup einen der erfahrensten Toplaner Europas.
Der Belgier ist vor allem bekannt für seine Zeit bei Fnatic, mit denen er das Worlds-Finale 2018 erreichte. Nach einem späteren Wechsel in die LCS war er zuletzt ohne Team, nachdem eine kontroverse Aussage zu einer Sperre geführt hatte.
Mit Witchcraft kehrt Bwipo nun auf die europäische Bühne zurück.
Viel Aufmerksamkeit für Witchcraft bei den EMEA Masters
Mit dem eingespielten Kern des ehemaligen Los-Ratones-Teams und einem Veteranen wie Bwipo bringt Witchcraft eine Mischung aus Teamchemie, Erfahrung und Entertainment-Faktor ins Turnier.
Die EMEA Masters dürften damit nicht nur sportlich interessant werden – sondern auch eine der meistbeachteten Storylines der europäischen Szene liefern.

























































