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Witcher 3: Entwickler über das Gameplay, das System und die Entwicklung

imageDas polnische Entwicklerstudio CD Projekt Red steckt mitten in der Entwicklung des großen Open World-RPG The Witcher 3: Wild Hunt, das 2014 erscheinen soll, trotzdem finden die Mitarbeiter regelmäßig Zeit für Interviews. In zwei verschiedenen Interviews mit ausgamers und examiner haben Marketing-Chef Michal Platkow-Gilewski und Gameplay-Designer Andrzej Kwiatkowski über die Entwicklung von The Witcher 1 bis The Witcher 3, die Systematik hinter der offenen Welt und der Story in The Witcher 3 sowie den Charakter-Fortschritt gesprochen.

Im Interview mit dem amerikanischen Magazin examiner erzählt Andrzej Kwiatkowski, wie The Witcher 3 sowohl Serienfans als auch Neueinsteiger ansprechen und zufriedenstellen soll. Kwiatkowski sagt, dass Spieler der vorangegangenen Serienteile viele Hinweise mit einem Augenzwinkern in diese Richtung finden werden. Trotzdem jedoch soll es auch Quereinsteigern möglich sein, sich wohl zu fühlen und Spaß zu haben, ohne The Witcher 1 und The Witcher 2 gespielt zu haben. „Wir haben es geschafft, die Handlung so zu gestalten, dass Neueinsteiger The Witcher 3 als Story für sich begreifen und Veteranen es als logische Fortsetzung zu dem, was vorher passierte, sehen werden“, so Kwiatkowski.

 

Marketing-Chef Michal Platkow-Gilewskis sprach mit ausgamers über das Open-World-Prinzip, die Story und die Charakterentwicklung. Seiner Aussage nach ist CD Projekt Red durch die Entwicklung von den zwei vorherigen The Witcher-Teilen nun „erfahren genug“ und habe eine „Technologie, die gut genug ist“, außerdem seien die Konsolen bzw. PC-Systeme auf dem Markt nun generell stark genug, und so sei das Studio dazu gekommen, den letzten Teil der Witcher-Serie zu einem Open-World-Erlebnis zu machen. Dies sei das ideale Format für diese Story. Der Spieler könne sich wie ein echter Charakter verhalten, dorthin gehen, wo er mag, und vor allem zurückgehen und schauen, was seine Handlungen bewirkt haben. Anders als in Skyrim jedoch, liege der Fokus immer noch sehr auf Geralt als Charakter – der Spieler könne nicht so sehr seinen Charakter formen, aber dafür die Welt um sich herum. Geralt sei bereits definiert als „cooler“, „ultimater Monster-Schlächter“, aber die Story, in der Geralt sich befindet, sei nicht definiert und nicht-linear. The Witcher 3 soll ein Spiel werden, das auf einer Story aufbaut, aber gleichzeitig auch ein Sandbox-Open-World-Spiel ist.

Es wird eine Hauptstory, aber keine „Storyline“ geben, so Platkow-Gilewskis. Man könne jederzeit machen, was man wolle, und seiner Aussage nach wird man vieles machen wollen. Es soll 50 Stunden Hauptstory geben, 50 Stunden Nebenquests und außerdem noch die Monsterjagd und die sogenannten „points-of-interest“, also Orte in der Spielwelt, die die Aufmerksamkeit des Spielers erregen und die ihn locken, dorthin zu gehen und sie zu erkunden, bspw. ein Schiffswrack oder Ruinen.

Geralts Charakterfortschritt soll durch Aufleveln und das darauffolgende Investieren von Skillpunkten gestaltet werden. Jedoch gebe es keine mit dem Level skalierenden Monster im Spiel, sondern nur Regionen mit unterschiedlich starken Monstern. Der Spieler müsse also, wie schon in den vorangegangen Teilen der Spieleserie, sicherstellen, dass er stark genug ist, um sich mit diesen Monstern zu messen. Um noch mehr darüber sowie über die geplanten Features von der wilden Tierwelt, der riesigen Spielwelt und der Wirtschaft sowie dem Handwerk zu erfahren, könnt ihr das komplette Interview auf ausgamers.com lesen.

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